Statute

Statuts1

Wer bestimmt Ihren Arbeitsinhalt? 

Wenn ein Arbeitnehmer eine entlohnte Tätigkeit ausführt, wird er im Privatsektor "entlohnter Arbeitnehmer" genannt und im öffentlichen Sektor "Beamter".  Ein Arbeitnehmer oder ein Beamter legt nicht selbst den Inhalt seiner Arbeit fest, das tut der Arbeitgeber. 
 
In der Praxis ist diese Unterscheidung nicht immer ganz einfach: manche entlohnte Arbeitnehmer verfügen über eine sehr breite Autonomie in ihrer Arbeit; manche Selbstständige hängen nur von einem Kunden oder Auftraggeber ab und müssen die Bedingungen akzeptieren, die ihnen auferzwungen werden. 
 
Die Tatsache, entlohnter Arbeitnehmer oder Beamter zu sein, bietet wichtige Vorteile. Zum Beispiel gelten Kündigungsregeln, die Arbeitsbedingungen sind klar und die Regeln bezüglich der sozialen Sicherheit sind günstiger für die entlohnten Arbeitnehmer als für die Selbstständigen.  
 
Unter den Personengruppen, die "unter der Autorität eines Arbeitgebers" arbeiten, unterscheidet man vier Gruppen:  
Diese Unterschiede ergeben sich aus der historischen Entwicklung. Manche sind veraltet, aber deren Streichung erfordert einen langen und schwierigen Prozess.


Neues Arbeitnehmerstatut

Eine Unterscheidung wird aber demnächst gestrichen: die zwischen den Arbeitern und den Angestellten. Die strikte Trennung zwischen manueller und intellektueller Arbeit hat sich schon seit langem aufgelöst. Es gibt keinen Grund, den einen dem anderen gegenüber unterzubewerten. Es wird höchste Zeit die Unterschiede zu streichen, die vor allem die Arbeiter benachteiligen.    
Weitere Infos über das neue Arbeitnehmerstatut.