Plus-Minus-Konto

Im Sektor der Automobilindustrie zum Beispiel erlaubt das Gesetz Abweichungen von den gesetzlichen Grenzen der Arbeitsdauer. Das Ziel des Plus-Minus-Kontos besteht darin, Schwankungen der Arbeitspläne in Funktion der zyklischen Produktionsschwankungen zu ermöglichen. 
  
Das eingesetzte System muss innerhalb der Grenzen von 10 Stunden pro Tag und 48 Stunden pro Woche bleiben.
  
Um dieses System einsetzen zu können, müssen die Gründe dafür vom föderalen Arbeitsminister anerkannt werden, auf einstimmigem Antrag der paritätischen Kommission und nach einstimmigem Gutachten des Landesrates der Arbeit (LRA). Danach muss ein sektorales oder betriebliches KAA abgeschlossen werden.
Konsultieren Sie das Handbuch der Sozialgesetzgebung