Welche Regeln?

Darf ich als Student arbeiten?

Solange die Periode der vollzeitigen Schulpflicht nicht beendet ist, ist die Studentenarbeit verboten. Sie endet mit 16 Jahren oder mit 15 Jahren, wenn der Schüler sein 2. Jahr der Sekundarschule beendet hat. Die große Mehrheit der Jugendlichen kann daher ab dem Alter von 15 Jahren als Schüler zu arbeiten beginnen.
Du musst:
  • entweder einem Vollzeitunterricht folgen
  • oder teilzeitige Kurse belegen, unter der Bedingung:
    • nicht unter einem teilzeitigen Arbeitsvertrag oder Praktikumsvertrag zu arbeiten
    • keine Lehre zu machen im Rahmen eines Lehrvertrages für entlohnte Berufe oder eines Lehrvertrages für selbstständige Arbeitnehmer und KMU (CISP, CAI…).
In bestimmten Fällen muss dich dein Arbeitgeber unter einem "klassischen" Vertrag einstellen. Dies ist der Fall wenn:
  • du seit mehr als einem Jahr als Student arbeitest. Dabei wird jede Form der entlohnten Arbeit zu Diensten eines Arbeitgebers berücksichtigt. 
  • du folgst Abendkursen als Student oder einem Unterricht mit reduziertem Stundenplan (d.h. weniger als 15 Stunden pro Woche)
  • du verrichtest als Student im Rahmen eines unbezahlten Praktikums Arbeiten, die Teil deines Studienprogramms sind. 
 

Muss ich einen Vertrag unterzeichnen?

JA! Das ist sehr wichtig und Pflicht!
Als arbeitender Student musst du immer einen Vertrag erhalten, wenn du deine Arbeit beginnst. Der Vertrag muss in doppelter Ausfertigung erstellt werden: Ein Exemplar ist für den Arbeitgeber und das andere ist für dich. Ob du einen Tag, eine Woche oder einen Monat arbeitest, du musst immer einen unterzeichneten Vertrag erhalten!
Es gibt also schon einen Unterschied zwischen dem Arbeitsvertrag für einen Studenten und einer Übereinkunft, um als freiwilliger Animator zu arbeiten.
Im Allgemeinen bieten die Arbeitgeber Studentenverträge an, aber sie können auch "Angestellten-" oder "Arbeiterverträge" wie für die anderen Arbeitnehmer vorschlagen.
Gut zu wissen: Wenn du zu arbeiten beginnst, muss du neben deinem Arbeitsvertrag auch die Arbeitsordnung deines Unternehmens erhalten. Diese solltest du sorgfältig lesen!
Welche Elemente müssen im Studentenvertrag stehen?
  • dein Name, deine Adresse, dein Geburtsdatum und eventuell dein Wohnort
  • Name, Adresse und Wohnort deines Arbeitgebers
  • Datum des Beginns und des Endes deines Vertrages
  • der Ort der Vertragsausführung
  • eine kurze Beschreibung deiner auszuübenden Funktion (die Arbeit, die du als Student verrichten wirst)
  • die eventuelle Probezeit
  • die wöchentliche Arbeitsdauer
  • der Beginn und das Ende des gewöhnlichen Arbeitstages, Zeitpunkt und Dauer der Pausen und die regulären arbeitsfreien Tage
  • der Lohn und die eventuellen Vorteile in Naturalien, wie Unterbringung und Kost
  • das Datum der Lohnzahlung
  • der Ort, wo der Student untergebracht wird, wenn der Arbeitgeber für die Unterbringung zuständig ist
  • die Anwendung des Gesetzes vom 12. April 1965 über den Lohnschutz der Arbeitnehmer
  • die zuständige paritätische Kommission, d.h. der Sektor, in dem der Student beschäftigt wird
  • die Adresse und Telefonnummer des medizinischen Dienstes des Unternehmens
  • der Ort, wo sich der Verbandskasten, befindet; der Name der Person, die für die Erste Hilfe zuständig ist, sowie der Ort und die Art und Weise, wo und wie man diese Person erreichen kann.
  • gegebenenfalls die Namen und Kontaktmöglichkeiten der Arbeitnehmervertreter, des Betriebsrates und/oder des Ausschusses für Gefahrenverhütung und Schutz am Arbeitsplatz
  • Adresse und Telefonnummer der zuständigen Sozialinspektion. 

Darf ich meinen Vertrag beenden?

Wenn du einen schriftlichen Vertrag hast, kann jede Partei den Vertrag beenden unter Einhaltung einer Kündigungsfrist.
Besteht kein schriftlicher Vertrag, kannst du deine Arbeit jederzeit verlassen, ohne Kündigungsfrist. Wenn der Arbeitgeber dich entlässt, muss er dir eine Kündigungsfrist gewähren wie im Falle eines unbefristeten Vertrages.
Wie verläuft die Kündigungsprozedur?
Die Vertragsauflösung muss schriftlich mitgeteilt werden. Der Brief muss das Datum angeben, ab dem die Kündigungsfrist beginnt sowie die Dauer der Kündigungsfrist. 
Geht die Kündigung vom Arbeitgeber aus, so muss diese mitgeteilt werden:
  • per Einschreiben
  • oder durch den Gerichtsvollzieher.
Geht die Kündigung vom Studenten aus, so wird diese mitgeteilt:
  • per Einschreiben
  • oder indem der Student dem Arbeitgeber das Kündigungsschreiben übergibt. Dann sollte der Arbeitgeber aber eine Empfangsbestätigung unterschreiben. 
Bei einem Studentenvertrag beginnt die Kündigungsfrist am folgenden Montag nach der Mitteilung der Kündigung. Wird per Einschreiben gekündigt, muss dieser Brief spätestens am Mittwoch verschickt werden, damit die Kündigungsfrist in der folgenden Woche beginnen kann.

Darf ich gleich welche Arbeit verrichten?

Das Gesetz listet eine Reihe von Arbeiten auf, die ein Student nicht verrichten darf. Dabei handelt es sich um Tätigkeiten in Verbindung zur Benutzung von Geräten oder gefährlichen Produkten, oder die unter ungesunden Bedingungen ausgeführt werden. 
Die folgende Liste ist nicht vollständig. Du kannst dich aber immer bei der CSC informieren.
Verbotene Arbeiten für Studenten:
  • Arbeiten mit bestimmten gefährlichen Geräten oder Maschinen: Kreissäge, Bandsäge, Metallpresse, Hobel,...
  • Arbeiten mit gefährlichen Produkten, die mit einem Etikett "giftig" oder "sehr giftig" oder "ätzend" oder "explosiv" versehen sind (bzw. sein müssen)
  • Arbeiten mit krebserregenden Produkten und ionisierenden Strahlen
  • Abrissarbeiten, Aufbau und Abbau von Gerüsten, das Fällen oder Beschneiden von Bäumen, Arbeiten am Laufband, wo die Maschine den Rhythmus bestimmt und die Arbeit in Funktion der Leistung bezahlt wird, bestimmte Hebegeräte bedienen, risikoreiche Erd- oder Planierungsarbeiten,...
Es obliegt dem Arbeitgeber, diese Liste zu vervollständigen mit den gefährlichen Arbeiten, die die physischen oder psychischen Kapazitäten der Studenten überschreiten. 
In bestimmten Fällen gelten diese Verbote nicht für die Studenten ab 18 Jahren, die ein Studium absolvieren, das auf diesen Beruf vorbereitet. Dann ist ein vorheriges Gutachten des Ausschusses für Gefahrenverhütung und Schutz am Arbeitsplatz oder der Gewerkschaftsdelegation sowie des Gefahrenberaters erforderlich.

Darf ich schwarz arbeiten?

NEIN! Das ist vollkommen verboten!

Viele Arbeitgeber bieten aber Schwarzarbeit an. Jedes Jahr akzeptieren tausende Studenten bewusst oder unbewusst, schwarz zu arbeiten. Dies scheint sich auf den ersten Blick auszuzahlen. Doch die eventuellen Vorteile wiegen die zahlreichen Gefahren der Schwarzarbeit nicht auf.
Hier die wichtigsten Argumente, um Schwarzarbeit zu vermeiden:
  • Als Schwarzarbeiter hast du im Konfliktfall mit deinem Arbeitgeber keine Argumente. Du bist nicht im Personalregister vermerkt, du hast keinen Vertrag, es gibt keinen rechtlichen Beweis deiner Arbeit bei diesem Arbeitgeber (Beispiel: wenn dein Arbeitgeber dich nicht bezahlt, hast du keine Handhabe gegen ihn!)
  • Schwarzarbeiter sind im Allgemeinen nicht gegen Arbeitsunfälle versichert. In einem solchen Fall musst du sämtliche Kosten tragen.
  • Bei Schwarzarbeit werden weder Steuern noch Sozialbeiträge überwiesen. Als Student bist du sowieso größtenteils von den Sozialbeiträgen und ganz von der Steuer befreit. Es lohnt sich daher nicht, ein Risiko einzugehen.
Schließlich und vor allem ist Schwarzarbeit illegal. Das Kontrollrisiko ist real. Deinen Arbeitgeber, deine Eltern und dich selbst können finanzielle und juristische Folgen erwarten. 

Wie viele Stunden darf ich pro Jahr arbeiten?

Seit dem 1. Januar 2017 kann der Student 475 Stunden pro Kalenderjahr arbeiten. Dieses System ersetzt die alte Regelung, die die Studentenarbeit in Arbeitstagen berechnete (50) und nicht in Stunden.
Für diese 475 Stunden profitierst du von Kürzungen der Sozialbeiträge während eines Kalenderjahrs. Bei Überschreitung der 475 erlaubten Stunden verlieren Arbeitgeber und Student diese Kürzung der Sozialbeiträge.
Um die 475 Arbeitsstunden zu berechnen, muss man Folgendes berücksichtigen: 
  • Die geleisteten Arbeitstage
  • Die nicht geleisteten, aber bezahlten Arbeitstage (Urlaub, Ausgleichstage ...).
Ausnahmen?
Ein Jugendlicher, der seine Quote von 475 Stunden „Studentenarbeit“ erreicht hat, kann eine andere Beschäftigung in Sektoren in Betracht ziehen, wo in punkto Sozialbeiträge auch „attraktive“ Systeme existieren.

Was ist die Probezeit?

Dein Studentenvertrag kann eine Probezeit vorsehen. Sie ermöglicht es dem Studenten und dem Arbeitgeber, sich ein Bild über die gegenseitigen Erwartungen zu machen. Die Dauer der Probezeit beträgt mindestens 7 und höchstens 14 Tage. 
Während der Mindestperiode von 7 Kalendertagen darf der Vertrag nicht aufgelöst werden, außer aus schwerwiegendem Grund! Während der (eventuellen) restlichen Dauer der Probezeit kann der Vertrag sofort aufgelöst werden, ohne Kündigungsfrist oder Entschädigung. 
Achtung! Die Leiharbeiter unterstehen einer besonderen Regelung.

Was ist mit der Sicherheit am Arbeitsplatz?

Wir wollen alle in Sicherheit arbeiten. Doch das ist nicht selbstverständlich. Jedes Jahr werden Studenten Opfer von Arbeitsunfällen, manche enden auch tödlich. Aus den Statistiken geht hervor, dass die Studenten eine Risikogruppe darstellen, weil sie nur über wenig Erfahrung verfügen. Ein Unfall hat nicht nur physische und psychologische Folgen, sondern auch finanzielle und juristische für den Arbeitgeber und das Opfer.
Besser vorbeugen als heilen! Und die Vorbeugung betrifft sowohl den Arbeitgeber wie den Arbeitnehmer.
Jeder Arbeitnehmer (also auch der Student) muss den gleichen gesetzlichen Schutz erhalten:
  • Dein Arbeitgeber ist verpflichtet, dir einen guten Empfang zu bereiten. Er ist verpflichtet, dich vorher über die Gefahren deiner Arbeit, die einzuhaltenden Sicherheitsvorschriften und das Verhalten im Notfall zu informieren. Gegebenenfalls muss der Arbeitgeber dir vor Beginn deiner Arbeit eine angemessene Schulung anbieten.
  • Dein Arbeitgeber ist verpflichtet, dich zu seinen Lasten mit der Arbeitskleidung auszustatten und eventuell mit der individuellen Schutzausrüstung: Helm, Handschuhe, Sicherheitsbrille, Masken... Frage danach, wenn man sie dir nicht spontan gibt. 
Wenn du keine 18 Jahre alt bist, musst du dich einer ärztlichen Untersuchung beim Arbeitsarzt des Dienstes unterziehen, dem der Arbeitgeber angeschlossen ist. Diese Untersuchung muss kostenlos sein, während der Arbeitszeit stattfinden und von einem Arbeitsarzt durchgeführt werden, der die Arbeitsbedingungen kennt. 
Dein Arbeitgeber muss darauf achten, dass diese Untersuchung stattfindet. Wenn du eine Arbeit über eine Leiharbeitsagentur findest, ist diese Agentur für diese Untersuchung verantwortlich.
Als Leiharbeiter musst du darüber hinaus eine Beschreibung des Arbeitspostens erhalten. Diese umfasst die Risiken, die an die Arbeit gebunden sind, die Verpflichtungen bezüglich der Arbeitskleidung, der individuellen Schutzausrüstung und der medizinischen Untersuchung.

Was muss ich im Krankheitsfall tun?

Du musst deinen Arbeitgeber sofort verständigen und ihm ein ärztliches Attest innerhalb von 2 Tagen zukommen lassen! Wenn du weniger als einen Monat gearbeitet hast, hast du kein Anrecht auf den garantierten Lohn. Wenn du länger als einen Monat gearbeitet hast, wird dein Lohn während 14 Tagen gezahlt. 
Bei einer Krankheit von weniger als 14 Tagen wird der erste Arbeitstag, der dem Krankheitsbeginn folgt (Karenztag), nicht bezahlt. Der Arbeitgeber kann deinen Vertrag beenden, wenn du länger als 7 Tage krank bist. In diesem Fall muss er dir eine Kündigungsentschädigung zahlen. 

Was tun, wenn ich einen Studentenjob über eine Leiharbeitsagentur finde?

Heutzutage treten viele Jobber über eine Leiharbeitsagentur in den Arbeitsmarkt ein. In bestimmten Universitätsstädten gibt es sogar Leiharbeitsfirmen, die sich nur auf Studenten konzentrieren. 
Für einen Studenten ist es völlig normal und legal, als Leiharbeiter zu arbeiten. In diesem Fall wird der Student als Leiharbeiter betrachtet und es gelten die gesetzlichen Bestimmungen der Leiharbeit.
Ein großer Vorteil der Leiharbeit für Studenten besteht darin, kurzfristige Verträge "behelfsweise" zu finden. Diese Wahl kann also eine einfache Methode sein, um eine Arbeit in den Sommerferien oder nebenher zu finden. 
Im Falle der Leiharbeit ist die Leiharbeitsagentur dein Arbeitgeber und der Arbeitgeber an deinem Arbeitsplatz ist der "Benutzer".
Obschon viele Leiharbeitsfirmen die Studenten korrekt behandeln, möchten wir dich vor bestimmten Missbräuchen warnen:
  • Der Leiharbeitssektor arbeitet im Allgemeinen mit Tages- oder Wochenverträgen. Das bietet wenig Arbeitssicherheit. Die Leiharbeitsfirmen dürfen keine aufeinander folgenden Tagesverträge mehr anbieten, wenn die Art der Arbeit dies nicht rechtfertigt.
  • Wenn nichts Gegenteiliges vereinbart wurde, gelten die drei ersten Tage des ersten Leiharbeitsvertrages als Probezeit. Es ist verboten, eine neue Probezeit hinzuzufügen, wenn für die gleiche Funktion, den selben Arbeitsposten, den selben Benutzer (Arbeitsort) aufeinander folgende Verträge erstellt werden.
  • Manchmal ignorieren die Leiharbeitsfirmen die Zahlung bestimmter Feiertage oder des garantierten Lohnes im Krankheitsfall. 
  • Im Problemfall mit dem Unternehmen, in dem du als Leiharbeiter arbeitest, obliegt es deinem Arbeitgeber (Leiharbeitsagentur) dir im Falle der Entlassung eine andere Leiharbeit zu vermitteln. Ansonsten wird der Vertrag aufgelöst und der Arbeitgeber muss eine Entschädigung zahlen, was dieser aber nicht immer tut.

Wie viel darf ich verdienen?

Je nach Alter und Funktion hast du Anrecht auf den Lohn, der von der paritätischen Kommission des Sektors, in dem du arbeitest, oder in einem Betriebsabkommen festgelegt wurde. Wenn der Sektor oder das Unternehmen keine besondere Lohnregelung vorsieht, hast du Anrecht auf den garantierten Mindestlohn in Funktion deines Alters.
Wenn du während mindestens einem Monat als Student arbeitest, hast du zumindest Anrecht auf diesen garantierten Mindestlohn.  
Erhalte ich Lohn für die Feiertage?
Es gibt 10 gesetzliche Feiertage. Fällt ein Feiertag in die Periode deines Vertrages, wird dir dieser Tag bezahlt. Fällt dieser Feiertag auf einen Sonntag oder einen gewöhnlichen arbeitsfreiten Tag des Unternehmens, muss er durch einen anderen Arbeitstag ersetzt werden.
Feiertage nach Vertragsende
In bestimmten Fällen muss dein letzter Arbeitgeber die Feiertage zahlen, die in die 14 oder 30 Tage nach Beendigung deines Arbeitsvertrages fallen. Er ist von dieser Verpflichtung befreit, wenn du direkt von einem neuen Arbeitgeber beschäftigt wirst.
Mit anderen Worten:
  • Wenn du weniger als 15 Kalendertage arbeitest, gehen die Feiertage nicht mehr zu Lasten deines vorherigen Arbeitgebers.
  • Hast du zwischen 15 und 30 Kalendertage gearbeitet, muss der letzte Arbeitgeber dir maximal einen Feiertag zahlen, wenn dieser in die 14 Kalendertage nach deiner Beschäftigung fällt. 
  • Hast du mehr als einen Monat gearbeitet, muss dein Arbeitgeber dir die Feiertage zahlen, die in die 30 Kalendertage nach Vertragsende fallen.
Ist das Arbeiten an Feiertagen erlaubt?
Wenn du ausnahmsweise an diesem Feiertag arbeiten musstest, hast du Anrecht auf einen (bezahlten) Ausgleichsruhetag, der obligatorisch während der Arbeitszeit zu nehmen ist. 

Ist es möglich als Selbstständiger zu arbeiten?

Seit einigen Jahren hat die Arbeit als "Selbstständiger" viel Erfolg. Eine interessante Art zu arbeiten für viele Unternehmen, vor allem im Sektor des direkten Verkaufs, die auf viele Studenten anziehend wirkt. Aber dieses Statut bietet viele Fallen für die Studenten. Um als selbstständig betrachtet zu werden, müssen folgende Bedingungen erfüllt werden:
  • Du musst mindestens 18 Jahre alt sein, um als Selbstständiger zu arbeiten. Wer fliegenden Handel betreiben möchte, muss 21 Jahre alt sein.
  • Wenn du Produkte verkaufst oder Dienstleistungen an Privatpersonen erbringst, musst du eine Mwst-Nummer beantragen und du unterstehst dieser Regelung
  • Für eine bestimmte Anzahl von geregelten Berufen musst du über eine Genehmigung der "Berufs- und Handelskammer" verfügen
  • Du musst deine Aktivitäten in einer Buchführung festhalten
  • Bezüglich der sozialen Sicherheit hast du folgende Pflichten:
    • Du musst dich einer Sozialversicherungskasse anschließen, an die du trimesterielle Beiträge zahlen musst
    • Du musst dich einer genehmigten Krankenkasse oder der "Caisse auxiliaire d’assurance maladie-invalidité" anschließen.
    • Diese Gesetzgebung kennt zahlreiche Abweichungen je nach Art der selbstständigen Tätigkeit.
Weitere Informationen findest du bei den anerkannten Arbeitgeberorganisationen (ucm.be, zum Beispiel).