Besteuerung der französischen Grenzgänger

France
Die französischen Grenzgänger, die in Belgien arbeiten, werden in Frankreich besteuert, insofern sie gewisse Bedingungen erfüllen.  
Die Besteuerung der Leiharbeiter-Grenzgänger ist problematisch. Viele Leiharbeitsagenturen halten eine Berufssteuer ab, wobei diese Arbeitnehmer laut Gesetz im Ausland besteuert werden müssten und nicht in Belgien. 
Zu Beginn des Jahres 2010 traten neue Steuerregelungen in Kraft für fanzösische Grenzgänger, die in Belgien arbeiten. 
Wenn sie am 31. Dezember 2011 das steuerliche Statut des Grenzgängers haben (weil sie in der französischen Grenzzone wohnen und in der belgischen Grenzzone arbeiten) oder wenn sie diese Grenzzone während maximal 30 Tagen im Rahmen ihrer Arbeit verlassen, bleiben diese Arbeitnehmer während maximal 22 Jahren in Frankreich besteuerbar.
Die Wahrung des Statuts als (saisonaler) Grenzgänger ist für die französischen Einwohner vorgesehen, die als Saisonarbeiter oder Leiharbeiter beschäftigt werden, insofern sie nicht mehr als 90 Tage pro Kalenderjahr arbeiten. Jeder Arbeitnehmer, der diese maximale Dauer überschreitet, verliert unwiderruflich sein Grenzgängerstatut. 

Welcher Berufssteuervorabzug für die französischen Leiharbeiter-Grenzgänger?

Die Leiharbeitsagenturen berücksichtigen das neue Gesetz über die grenzüberschreitende Besteuerung nicht. Sie halten automatisch und systematisch eine Steuer ab, obwohl viele dieser Arbeitnehmer, insofern die Bedingungen eingehalten werden, in Frankreich besteuert werden.
Die betroffenen Leiharbeiter können diese zu Unrecht bezahlte Steuer aber erst in zwei Jahren zurückerhalten. 
Die CSC beklagt diese Situation und versucht mit den anderen Sozialpartnern eine Lösung zu finden, die es den Arbeitnehmern ermöglicht, ihr Geld schneller zurückzuerhalten und die Arbeitgeber vor ihre Verantwortung zu stellen.