Die CSC hat das überberufliche Abkommen 2019-2020 genehmigt!

Der Generalrat der CSC hat das überberufliche Abkommen mit 65 % der Stimmen angenommen.
Angesichts der aktuellen politischen Situation ist das überberufliche Abkommen die einzige Chance auf sozialen Fortschritt für die Arbeitnehmer:
  • Eine Erhöhung der Bruttolöhne (1,1 %), zusätzlich zur Indexierung (3,4 %). Dank eines ÜBA können auch Arbeitnehmer in KMU und in Sektoren, in denen die Gewerkschaften schwächer sind, auf diese Erhöhung hoffen.
  • Der Zeitkredit am Laufbahnende und das SAB bleiben vor dem 60 Lebensjahr noch möglich und zwar für schwere Berufe, lange Karrieren und in Unternehmen in Schwierigkeiten oder in Umstrukturierung: Zeitkredit am Laufbahnende zu 4/5 ab 55 Jahre, Halbzeitbeschäftigung am Laufbahnende ab 57 Jahre und SAB ab 58 oder 59 Jahre.
  • Eine automatische Erhöhung des überberuflichen Mindestlohnes um 1,1 % ab 1. Juli 2019, zusätzlich zum Index, nach 10 Jahren ohne jegliche Erhöhung. Darüber hinaus besteht die Verpflichtung, im Laufe des Jahres eine zweite deutliche Erhöhung auszuhandeln.
  • Eine erhöhte Intervention des Arbeitgebers bei den Fahrtunkosten von zu Hause zur Arbeit. Ab sofort geben auch die ersten 5 Kilometer Anrecht auf eine Intervention.
  • Eine deutliche Erhöhung der Renten und Sozialzulagen, zusätzlich zur Indexierung. Die Mindestbeträge werden um 2 bis 3,5 % angehoben.
Ohne dieses ÜBA wären die Arbeitnehmer mit Niedriglöhnen, ältere Arbeitnehmer, Pendler, die mit öffentlichen Verkehrsmitteln zur Arbeit fahren, Arbeitnehmer in KMU, Rentner... die großen Verlierer.
Selbstverständlich beharrt die CSC weiterhin auf eine Änderung des Lohnnormgesetzes. Eine neue Regierung wird das Gesetz natürlich anpassen müssen.
Es versteht sich von selbst, dass wir nicht akzeptieren, dass die Regierung dieses Abkommen in Frage stellt. Dieses Abkommen muss integral angewandt werden.