Weshalb stimmte die CSC für das überberufliche Abkommen?

Was Ihnen das überberufliche Abkommen bringt:

  • Eine Erhöhung der Bruttolöhne (1,1 %), zusätzlich zur Indexierung (3,4 %). Dank eines ÜBA können auch Arbeitnehmer in KMU und in Sektoren, in denen die Gewerkschaften schwächer sind, auf diese Erhöhung hoffen.
  • Der Zeitkredit am Laufbahnende und das SAB bleiben vor dem 60 Lebensjahr noch möglich und zwar für schwere Berufe, lange Karrieren und in Unternehmen in Schwierigkeiten oder in Umstrukturierung: Zeitkredit am Laufbahnende zu 4/5 ab 55 Jahre, Halbzeitbeschäftigung am Laufbahnende ab 57 Jahre und SAB ab 58 oder 59 Jahre. 
  • Eine automatische Erhöhung des überberuflichen Mindestlohnes um 1,1 % ab 1. Juli 2019, zusätzlich zum Index, nach 10 Jahren ohne jegliche Erhöhung. Darüber hinaus besteht die Verpflichtung, im Laufe des Jahres eine zweite deutliche Erhöhung auszuhandeln. 
  • Eine erhöhte Intervention des Arbeitgebers bei den Fahrtunkosten von zu Hause zur Arbeit. Ab sofort geben auch die ersten 5 Kilometer Anrecht auf eine Intervention. 
  • Eine deutliche Erhöhung der Renten und Sozialzulagen, zusätzlich zur Indexierung. Die Mindestbeträge werden um 2 bis 3,5 % angehoben.

Wir möchten nicht auf diese Verbesserungen verzichten!

Das überberufliche Abkommen ist ein erster Schritt. Natürlich bleibt das Lohnnormgesetz ein enormes Problem. Aber die CSC will jeden Fortschritt für Arbeitnehmer, Rentner, Kranke und Arbeitslose akzeptieren. Jeder muss verstehen, dass wir uns heute nicht dieser Verantwortung entziehen und dass das ÜBA integral umgesetzt werden muss. 
In den nächsten Monaten müssen wir neue Lösungen finden, um die niedrigsten Löhne weiter anzuheben, so wie wir es im ÜBA vereinbart haben. Und zwar dürfen diese Lohnerhöhungen nicht durch die Steuer wieder auf null reduziert werden und es muss darauf geachtet werden, dass die Sektoren nicht in große Schwierigkeiten geraten.  

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