Rentenaktion

Pensionen in Gefahr

Die Regierung zieht eine ungerechte Maßnahme in Sachen Pensionen zurück
UND ERSETZT SIE DURCH MEHRERE ANDERE!

Jung an der Arbeit und am Ende arbeitslos oder im SAB? Das bedeutet weniger Pension!
  •  Wer jung angefangen hat zu arbeiten, hat schnell eine Berufslaufbahn von mehr als 45 Jahren. 
  • Häufig mit schwerer Arbeit im Baugewerbe, in der Industrie, in der Gesundheitspflege, im Reinigungssektor...
  • Für die Regierung dürfen die Jahre, die über die 45 Jahre Karriere hinausgehen und die aus Arbeitslosigkeit oder SAB bestehen, nicht mehr für die Pension berücksichtigt werden. Sie können also die Jahre mit häufig niedrigem Lohn am Anfang Ihrer Karriere nicht mehr durch Ihre letzten Jahre Arbeitslosigkeit oder SAB ersetzen. 
  • Sie können so mehr als 100 Euro Pension monatlich verlieren.
  • Diese Maßnahme gilt für alle, die nach dem 1.9.2017 45 Jahre Laufbahn überschreiten. Also auch für diejenigen, die bereits heute arbeitslos oder im SAB sind und noch nicht die 45 Jahre haben. Dabei hatte die Regierung und Premierminister Michel voran noch im Juli beteuert, dass dies (die sogenannte ‚Einheit der Karriere‘) nicht ändern würde.
Keine Arbeit am 1. Juli, direkt nach Ihren Studien? Das bedeutet ein Jahr später in Pension!
  • Für die vorgezogene Pension wird künftig nur noch einem Jahr mit mindestens 156 Arbeitstagen oder gleichgestellten Tagen Rechnung getragen. Es darf also nichts dazwischen kommen. Die Maßnahme trifft zahlreiche teilzeitbeschäftigte und zeitweilige Arbeitnehmer und daher zahlreiche Frauen. 
  • Wer schnell nach den Studien noch im selben Jahr angefangen hat zu arbeiten, konnte bisher dieses Jahr für die vorgezogene Pension in Betracht ziehen. Künftig erlaubt die Regierung nur noch, dass den Jahren mit mindestens 156 Tagen Rechnung getragen wird. Sie müssen also spätestens am 1. Juli nach Ihren Studien anfangen zu arbeiten. 
  • Zahlreiche Personen sind so gezwungen, später in Pension zu gehen. Häufig ein Jahr später oder mehr. 
Arbeitslos oder im SAB: der gleichgestellte Betrag wird reduziert!  Das bedeutet später viel weniger Pension!
  • Für die Pensionsberechnung wird die Arbeitslosigkeit (ab der 2. Periode) oder das SAB (ab dem 1. Tag) nur mit 2020 Euro monatlich gleichgestellt, anstatt den letzten Lohn zu berücksichtigen. Dies ist ein regelrechter Vertragsbruch für alle, die nach dem 20. Oktober 2016 im Hinblick auf ein SAB entlassen wurden. 
  • Wir erreichten letztes Jahr, dass das SAB schwere Berufe, das SAB Baugewerbe, das SAB nach 40 Jahren Karriere und das medizinische SAB für die Pensionsberechnung zum letzten Lohn gleichgestellt bleiben.
    Die Ausnahme für das SAB nach 40 Jahren Karriere wird wieder abgeschafft. Allerdings sind alle SAB stark betroffen. Denn es ist effektiv nicht mehr möglich, die Jahre mit häufig niedrigem Lohn am Anfang Ihrer Karriere durch Ihre letzten Jahre Arbeitslosigkeit oder SAB zu ersetzen.
  • Für die unter Fünfzigjährigen werden die Gleichstellungen der Arbeitslosenperioden für die Pension künftig begrenzt.

Sagen Sie der Regierung, was Sie davon halten!

Wir fordern alle Bürger dazu auf, ihrem Unmut Luft zu machen, indem sie unter www.chaossurlespensions.be eine entsprechende Nachricht an die Regierung schicken.
Stellen Sie klar, dass Sie sich Ihre Pension verdient haben!